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Der Grand Canyon liegt überwiegend im US-Bundesstaat Arizona und ist mit rund 450 km Länge, einer Tiefe bis 1.800 m und 6 bis 30 km Breite die gewaltigste Schlucht der Erde mit Einblicken in bis zu 1,8 Milliarden Jahre Erdgeschichte. Die atemberaubende Landschaft des Grand Canyon war bis zur Expedition des einarmigen Major John Wesley Powell im Jahre 1869 ein weißer Fleck auf der Landkarte.

Blick vom Aussichtspunkt Hopi Point bei Grand Canyon Village in die Schlucht, tief unten sieht man den Colorado – hier Crystal Rapid (Meile 98,7), eine der schwierigsten Stromschnellen.

Einsatzstelle Lees Ferry (Meile 0), 17 Meilen stromaufwärts verläuft der Marble Canyon, bevor man die Staumauer  des Lake Powell erreicht. Diese Strecke wird für Tagesausflüge mit Motorbooten genutzt. Die frühere Fährverbindung war lange die einzige Übergangsmöglichkeit oberhalb des Grand Canyon. Zwischen Lees Ferry und unserem 364 km entfernten Ziel bei Diamond Creek führt keine weitere Straße bis an das Flußufer.

Nicht weit vom Start (Meile 4,5) befinden sich die Navajo Brücken. Die alte Brücke von 1929 (hinten im Bild) dient heute nur noch als Fußgängerbrücke. Die neue Brücke, in gleicher Gestaltung stammt aus dem Jahr 1995. Die alte Brücke war damals die höchste Stahlbogenbrücke der Welt und die einzige Brücke auf 965 km Flußlänge.

Bei Meile 33 kommt ein gigantisches, vom Wasser aus dem Fels gewaschenes Gewölbe in Sicht – Redwall Cavern. Auf dem Foto wirken die mehr als 100 m Spannweite winzig und lassen so erahnen, wie hoch die umgebenden Felswände hier sind


Erst wenn man im hinteren Teil von Redwall Cavern steht und diese Perspektive vor Augen hat, bekommt man ein Gefühl dafür, wie riesig diese Höhle wirklich ist.


Vom Übernachtungsplatz am Nakoweap Canyon (Meile 53,5) steigen wir auf zu den längst verlassenen Granaries, den Felswohnungen der Pueblos, die einst das Tal besiedelten.

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Eine Badepause im bei Meile 61,7 von links einmündenden Little Colorado River ist ein absolutes Muss und ein Riesenspaß dazu.

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Ein WC sucht man im Grand Canyon vergebens, dafür gibt es aber ein „CC mit Panoramablick“. Etwas gewöhnungsbedürftig ist die Komponententrennung – Feststoffe in die Blechkiste, Flüssigkeiten in den gelben Eimer. In der Blauen Kiste verschwindet das Zubehör. An der Waschstation am Eingang steht der Schlüssel – die gelbe Plastikdose mit dem Toilettenpapier. Steht diese an der Waschstation, ist frei, wenn nicht, ist warten angesagt. Ansonsten gilt: Nach dem CC, vor dem Essen, Hände waschen nicht vergessen.

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Am sechsten Tag der Rafting-Tor verlassen uns fünf Teilnehmer, um in zwei Tagen die 16 km des Bright-Angel-Trails nach Grand Canyon Village aufzusteigen und dort die Tor zu beenden. Dafür steigen fünf neue Teilnehmer zu, die den Trail schon talwärts hinter sich haben. Um zur Phantom Ranch auf der nördlichen Flußseite zu gelangen gibt es zwei Hängebrücken für die Wanderer: die Kaibab (Black) Bridge bei Meile 88,1 und die Bright Angel (Silver) Bridge bei Meile 88,6. Die Ranch selbst wird nur per Helikopter versorgt, hat aber einen Briefkasten.

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Über vier Meter hoch sind die Wellen in Hermit Rapid, hier ein Eindruck von der Einfahrt in diese Stromschnelle. Kurz vorher gibt es in einem Seitencanyon, den wir aber nicht besichtigt haben, den mit 1,2 Milliarden Jahren größten Zeitsprung in der Schichtenfolge der Gesteine hier im Canyon. In der Nähe tritt auch das mit 1,8 Millarden Jahren älteste sichtbare Gestein im Canyon zu Tage.

Wir übernachten unmittelbar oberhalb von Crystal Rapid (Meile 98,7) und sitzen in gemütlicher Runde beisammen. Natürlich sehen wir uns auch an, was da auf uns zukommt, bevor es am nächsten Morgen hineingeht in die großen Wellen, die von Hopi Point aus so winzig erschienen.

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Am Shinumo Creek (Meile 109,3) gönnen wir uns eine Badepause und einen Lunch.

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Elves Chasm (Meile 117,2) ist eine sehenswerte grüne Oase im Canyon.

Wir besichtigen den Blacktail Canyon und relaxen bei Gitarrenmusik. Hier fehlen zwischen meinen Händen 700 Millionen Jahre (obere Schicht 500 Millionen, untere Schicht 1,2 Milliarden Jahre alt).

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Bei der Passage von Deubendorff Rapid (Meile 132,3) hieß es das erste und einzige Mal bei uns „Frau über Bord“.

Direkt unterhalb von Deubendorff Rapid bezogen wir unser Camp und zogen uns erst einmal zum Baden und relaxen in den Galloway Canyon zurück.

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In den Granite Narrows (Meile 135,5 bis 137) verengt sich der Fluß auf minimal 76 Fuß (ca. 23 m). Wir steigen aus, betrachten uns das Ganze von oben, und wandern zum Tal des Deer Creek.

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Der Deer Creek bietet wunderschöne schattige Abschnitte zum relaxen und staunen, bis er schließlich bei Meile 137 mit den Deer Creek Falls in den Colorado einmündet. Hier besteigen wir wieder unsere Rafts.

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Kraxeln und relaxen hieß das Motto bei der Besichtigung des Matkatamiba Canyons (Meile 148,4). Die bizarre Formenvielfalt, allein durch die Kraft des Wassers entstanden, läßt uns immer wieder staunen.

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Unsere Guides schaffen es sogar hier im Canyon eine Geburtstagstorte für Susan zu zaubern. Insgesamt hatten wir drei Geburtstagskinder auf der Tour.

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Der Havasu Canyon (Meile 157,3) lädt ein zum baden und relaxen. Bei der Rückkehr zu unseren Rafts haben auch Nachbauten der traditionellen Grand Canyon Dories dort angelegt. Einige Veranstalter haben diese Ruderboote bis heute im Programm.

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Die Bighorn-Schafe haben sich gut an die karge Vegetation im Canyon angepasst. Sie klettern geschickt auch an Stellen entlang, wo sich Menschen kaum hinwagen würden.

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Wo der Colorado ruhig dahinfließt, ist er ebenfalls eine gute Gelegenheit sich wieder abzukühlen.

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So sah ein typisches Nachtlager für zwei Wochen aus. Schlafen unter freiem Himmel war dort unkompliziert möglich, weil es im Canyon kaum Insekten und andere nächtliche Plagegeister gibt. Die Schlafsäcke wurden nur ala Unterlage benötigt.

Vor etwa einer Million Jahren ergoß sich ein gewaltiger Lavastrom in den Canyon und verstopfte ihn auf etwa 300 m Höhe und 50 km Länge. Der Rückstau reichte über unseren Startpunkt hinaus etwa 300 km flußaufwärts, bis in den heutigen Lake Powell hinein. Das Wasser hat davon nur Reste übrig gelassen – hier bei Meile 178 mit Lava Rock am rechten Ufer den Beginn der Lava-Barriere.

Der spektakulärste Katarakt des gesamten Canyons ist zweifellos Lava Falls Rapid und unmittelbar folgend Lower Lava Rapid (im Hintergrund bei Foto 52) bei Meile 179,6 bis 180,2. Vor diesem „Highway to Hell“ haben auch die erfahrensten Guides großen Respekt.

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Einfahrt in Lava Falls. Wer in die Walze am linken Bildrand (bei Bild 52 in Flußmitte) gerät, erlebt den Waschgang seines Lebens, wie diverse Videos im Internet zeigen.

In Lower Lava Rapid beschleunigen die behäbigen Rafts auf fast 50 km/h, in Lava Falls selbst dürfte es noch etwas mehr gewesen sein.

Bis zum letzten Tag war für das leibliche Wohl bestens gesorgt.

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Auch das kann Spaß machen – Fischerstechen der anderen Art. Durch gezieltes Ziehen oder Lockerlassen des Seiles sein Gegenüber aus dem Gleichgewicht zu bringen und ins Wasser zu befördern.

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Das letzte Camp am Colorado brachte noch einmal die Gelegenheit zum Rapid-Schwimmen.

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Auch für eine gelegentliche Skatrunde war Zeit – natürlich mit Altenburger Skatkarten.

Unsere „Grand-Canyon-Supergroup“ (eigentlich eine Gesteinsformation aus dem Präkambrium, 620 Mio. bis 1,2 Mrd. Jahre alt) zum wiederholten Mal abends in voller Aktion.

Mit dem Diamond Peak kündigt sich das Ziel bei Diamond Creek (Meile 226) an. Hier im Gebiet der Hualapai-Indianer führt die erste Straße seit unserem Start an den Fluß. Die Rafts und alles Gepäck werden verladen und dann geht es mit dem Bus zurück nach Flaggstaff. Etwa 40 Meilen flußabwärts befindet sich der bekannte Skywalk, der ebenfalls zu diesem Gebiet gehört.

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Mit einem gemütlichen Abend in einer kleinen Brauerei in Flaggstaff geht dieses unvergesslich Abenteuer zu Ende.

 
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